Rekonstruktive Chirurgie

Rumpf/
Extre­mitäten

Durch Unfälle, Tumore, angeborene Fehlbildungen oder Krankheiten können wichtige Funktionen aber auch die Körpersilhouette beeinträchtigt werden. Die Rekonstruktion von Form und Funktion bedeutet Lebensqualität und Selbst­­stän­digkeit.
Bauch­wand­rekonstruktion
Eine geschwächte, instabile oder durch Tumore oder Verletzungen beschädigte Bauchwand beeinträchtigt die Rumpfstabilität und kann zu vielerlei Beschwerden und Fehlhaltungen führen. Je nach Art der Schädigung kommen unterschiedliche Rekonstruktionsverfahren zur Anwendung. Dabei kann ein Gewebetransfer oder die Verwendung von synthetischem Material oder zellfreiem Fremdgewebe notwendig sein.
Extremitäten­rekonstruktion
Werden durch eine schwere Verletzung, Tumore oder Infektionen die Weichteile im Bereich der Extremitäten geschädigt und liegen Knochen oder Gelenke frei, ist eine Rekonstruktion mit eigenem Gewebe unverzichtbar. Nur so kann eine Infektion des Knochens oder der Gelenke vermieden oder zur Abheilung gebracht werden. Gelingt dies nicht kann das Überleben des Beins oder seltener auch des Arms in Gefahr sein. Eine enge Zusammenarbeit im hochspezialisierten Team von Wiederherstellungschirurgen, Unfallchirurgen oder Orthopäden und Infektiologen ist notwendig, um in diesen oft komplexen Situationen eine erfolgreiche Behandlung durchführen zu können.
Lymph­ödem
Die Lymphgefässe transportieren die Gewebsflüssigkeit aus der Peripherie zurück in das Blutgefässsystem. Werden die Lymphgefässe durch Tumore, Verletzungen oder infolge einer Bestrahlung zerstört oder sind infolge einer Fehlbildung nicht vorhanden kommt es zum sogenannten Lymphödem oder Lymphstau. Die Behandlung ist komplex. Konservative Therapien wie Kompressionsstrümpfe und Lymphdrainagen bilden die Grundlage jeder Behandlung. Je nach Ursache und Ausprägung des Lymphödems kommen aber auch chirurgische Therapien zur Anwendung. Diese reichen von der Absaugung des angeschwollenen Fettgewebes (Liposuction) über die mikrochirurgische Verpflanzung von gesunden Lymphknoten mit ihren zu- und abführenden Lymphgefässen bis zu supermikrochirurgischen Verbindungen dieser kleinsten Lymphgefässe mit den abführenden Blutgefässen (Venen).
Periphere Nerven­chirurgie
Werden Nerven im Rahmen von Operationen oder durch Tumore geschädigt, kann es nicht nur zu Sensibilitätsstörungen und Funktionsverlusten kommen. Es können sich am durchtrennten Nerv auch äusserst schmerzhafte Knoten (Neurome) bilden. Je nach Art, Ort und Alter der Nervenschädigung kommen verschiedene Rekonstruktionsverfahren zur Anwendung. Bei Tumoren, die vom Nerv aus gehen, kann eine schonende Tumorentfernung die Funktion wiederherstellen. Unter gewissen Umständen kann ein geschädigter Nerv genäht oder mit einem Zwischenstück überbrückt werden. Manchmal ist aber auch nur die Entfernung des Neuroms möglich, um zumindest die Beschwerden zu lindern.

Haut/Weich­teile

Die Körperoberfläche als grösstes Organ unseres Körpers ist den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt. Die Behandlung von Verletzungen, gutartigen Geschwülsten und bösartigen Tumoren erfolgt wo immer möglich unter Erhalt von Funktion und Ästhetik.

Brust

Veränderungen ihrer Form infolge Krankheit, Fehlbildung oder Verletzung bis hin zum kompletten Verlust der Brust ist ein massiver Einschnitt in die Integrität des weiblichen Körpers. Die Möglichkeiten der Wiederherstellung sind vielfältig und werden auf die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse angepasst.

Kopf/Hals

Tumore, Verletzungen oder auch Fehlbildungen im Kopf- und Halsbereich können Auswirkungen auf unser Aussehen und die Körperfunktionen haben und unsere Lebensqualität beeinträchtigen. Wiederherstellungsoperationen haben zum Ziel Gesichtszüge und Funktionen zu erhalten und gegebenenfalls Leben zu verlängern.

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